Aktuell

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Hochwertiges Wohnen am Fort Stahlberg

Die historische Festungskulisse der Stadt Mainz vereint mit moderner Wohnarchitektur – dieses reizvolle Bauprojekt wird bis Herbst 2009 in der Nähe der Unikliniken in der Oberstadt Realität. Auf dem Gelände des früheren Fort Stahlberg am Landwehrweg entstehen unter der Federführung der Domicilbau Mainz Objekte GmbH insgesamt acht hochwertige Wohnhäuser mit bis zu 17 Wohnungen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 8 Mio €.

Das Fort Stahlberg ist das einzig erhaltene Werk des ab 1792 angelegten äußeren Schanzenrings der Stadt Mainz. Diese Erdschanzen wurden in der Zeit der Bundesfestung zu Forts ausgebaut. Das 1845 errichtete und 1890 verstärkte Fort Stahlberg ist Nachfolger der so genannten „Kubisten-Schanze“. Aus der Erbauerzeit stammt die nach Südwesten gerichtete, geböschte, fünfeckige Umfassungsmauer. Sie besteht aus roten Sandsteinquadern mit später vermauerten Schießluken.

Das besondere an dem Projekt: Die hochwertige neue Bebauung integriert die denkmalgeschützte Anlage „Am Fort Stahlberg“. So wird der fast 100 Jahre alte Turm instand gesetzt und auch zukünftig die Anlage prägen. Sämtliche noch bestehenden Teile des ehemaligen Forts Stahlberg werden erhalten und in Abstimmung mit dem Mainzer Amt für Denkmalpflege instand gesetzt.

Die auf dem Gelände unweit der Kinderklinik geplanten acht Wohngebäude sollen als Einzelhäuser mit einer Grundfläche von etwa 12 mal 12 Metern errichtet werden. Einen projektbezogenen Bebauungsplan wurde speziell für die komplexe Denkmalanlage entwickelt.

Die geplanten Wohnhäuser kombinieren eine ausgezeichnete Energiebilanz mit höchstem Wohnkomfort und zeitgemäßer moderner Architektur. Das Energiekonzept ist zum einen durch Fernwärme und zum anderen durch die sonnenorientierte Architektur geprägt. Die Südwest-Ausrichtung ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Sonnenenergie in Kombination mit einer steuerbaren Verschattung.

Die acht Baukörper sind in Lage und Kubatur durch den Bebauungsplan zwar festgelegt, die Nutzung ist jedoch noch sehr flexibel, so lassen sich die Gebäude sowohl als großzügige Einfamilienhäuser, geräumige Doppelhäuser oder zwei Etagenwohnungen individuell gestalten.

Der Bebauungsplan wurde durch die höheren Verwaltungsbehörden im September genehmigt. Zurzeit werden die Bauanträge bearbeitet.

Mit den Abbrucharbeiten der maroden Aufbauten wurde bereits begonnen, mit der Fertigstellung der Anlage ist Ende 2009 zu rechnen.

17.08.2008 — Junia WidmerWeiterlesen
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marina living

Für die Bebauung der Grundstücke an dem Winterhafen wurde vom Büro Klemme Architekten das Konzept für eine Wohnbebauung entwickelt, dass sich an den Bedürfnissen einer bootsaffinen Zielgruppe orientiert.

Durch die spezielle Lage am Hafen und den direkten Bezug zum Wasser wird eine maritime Atmosphäre auf der durchlaufenden Promenade geschaffen. Diese öffentlich zugängliche Promenade wird auf der hafenabgewandten Seite durch eine kleinteilige Wohnbebauung definiert. Das ebenerdige Geschoss der Wohnbebauung ist als breites Sockelgeschoss ausgebildet in dem sich der Hauseingang, Nebenräume und ein Abstellplatz für das Boot und die PKW der Bewohner befinden.

Auf dem Sockelgeschoss stehen die weiteren Wohngeschosse, wobei die nicht bebaute Fläche auf dem Sockelgeschoss als erhöhter, privater Freibereich genutzt wird. Der besondere Reiz der Häuser entsteht durch die Möglichkeit zur Öffnung der „Bootsparkplätze“ zur Promenade hin. Auf der Promenade wird somit durch das Zusammenspiel aus öffentlicher Flaniermeile und dem Treiben der Bootsleute eine Atmosphäre und das Flair geschaffen, wie es sonst nur in südländischen Hafenstädtchen zu finden ist. Auf den Punkt gebracht heißt das: Marina Living an Rheinkilometer 497!

03.04.2008 — Tobias BechererWeiterlesen
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Wahre Schmuckstücke der Baukultur

Das Büro Klemme Architekten und seine Mitarbeiter freuen sich über die Auszeichnung mit dem Mainzer Denkmalpflegepreis 2007.

Zum sechsten Mal ist in der Handwerkskammer Rheinhessen der Mainzer Denkmalpflegepreis vergeben worden. Im Innenhof der Handwerkskammer wurden die ahnungslosen Preisträger gestern Abend lange » auf die Folter gespannt « .

Auch in diesem Jahr sei die Entscheidung für die Jury in dem alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb alles andere als einfach gewesen, hieß es. Denn, insgesamt seien 27 » beachtliche und herausragende Objekte «  zu bewerten gewesen. Der Präsident der Handwerkskammer, Karl Josef Wirges, unterstrich, dass mit dem Preis nicht nur das große Engagement der privaten Eigentümer, sondern auch die Leistungen von Meister- und Fachbetrieben des Handwerks prämiert würden. Rund 70 Prozent der teilnehmenden Betriebe kämen aus dem Kammerbezirk Rheinhessen.

Das Rennen gemacht hat das Proviant-Magazin mit seinem Anwesen am Welschplatz 3. Hervorgehoben wurde durch die Jury » die aufwändige Gesamtinstandsetzung inklusive Neueindeckung des Daches mit Biberschwanzziegeln sowie die Innensanierung mit Aufarbeitung der Balkongeländer und der Herstellung von neuen Holzfenstern und Türen nach historischem Vorbild. Diesem Vorbild entspricht auch der Außenputz « . Die ausführenden Firmen waren Ernst Neger (Mainz), Franz Bender (Mainz), Karl Gemünden (Ingelheim), Schramm Metallbau (Wörrstadt), Hanke (Mainz) und Behre (Darmstadt-Weiterstadt).

Der zweite Platz ging an Rainer Wahl für sein Haus Badergasse 14, » das sich durch eine aufwändige Restaurierung der Stuckdecke auszeichnet «  sowie an die Hausgemeinschaft Günter R. Kullmann (Fischtorplatz 22) » für die Freilegung der mehrschichtig überdeckten Wandfresken mit Restaurierung der Jugendstilmalereien « . Die handwerklichen Arbeiten in der Badergasse führte das Unternehmen Robert Nonnenmacher (Mainz) aus. Am Fischtorplatz waren die Firmen Fauer (Niederhausen / Nahe), die Restauratorin Brigitte Schön (Bodenheim) und die Schlosserei Uwe Martin (Mainz) tätig.

Der dritte Preis wurde der Eigentümergemeinschaft Taunusstraße 23 übergeben. Die Jury: » Dieses Kulturdenkmal von 1897 zeichnet sich unter anderem durch die Schiefer- und Zinkblecheindeckung, die Restaurierung des Klinker-Mauerwerks und der Natursteinprofile sowie die Integration einer modernen Balkonkonstruktion aus. «  Hier stellten die Unternehmen Josef Esser (Alf / Mosel), Külzer (Simmern), IMA (Ginsheim-Gustavsburg), Harry Käthner (Möglenz), Josef Friedrich (Liesenich), Günter Petry Innenausbau (Bingen) und der Restaurator Andreas Gehrlein (Sandhausen) ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis. Die Privateigentümer erhielten Geldpreise, die Handwerksunternehmen und Architekten Anerkennungsurkunden.

30.10.2007 — Allgemeine ZeitungWeiterlesen
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Dalberger Hof: Der Gewinner ist Mainz

Investorenwettbewerb abgeschlossen: Preisgericht einstimmig für Arbeitsgemeinschaft der Mainzer Büros Franz Architekten und Klemme Architekten mit den Investoren Vivacon AG (Köln) in Arbeitsgemeinschaft mit der J. Molitor Immobilien GmbH aus Ingelheim

Heute entschied sich das hochkarätig mit Fachexperten sowie mit Vertretern der Stadt besetzte Preisgericht einstimmig (!) für das Konzept der Arbeitsgemeinschaft der Mainzer Büros Franz Architekten und Klemme Architekten (Investoren: Vivacon AG (Köln) in Arbeitsgemeinschaft mit der J. Molitor Immobilien GmbH aus Ingelheim) zum Dalberger Hof.

Die Entscheidung fiel einstimmig, da der Entwurf mit seinem Wohnungsangebot von großen Wohnungen am besten der repräsentativen Struktur des Dalberger Hofs entspräche und ein innerstädtisches Wohnen für Familien auch mit Kindern ermögliche. Die zurückhaltende architektonische Gliederung des neuen Flügels an der Ottiliengasse fand einhellig Zustimmung. Auch die Gliederung des Gartenhofs mit dem großen grünen Karree in der Mitte und den Wohnungsgärten vor den Gebäuden würdigte die Jury in ihrer Beurteilung. Die bisherigen Qualitäten der Arbeit seien beibehalten worden und die Anregungen des Preisgerichts seien aufgenommen und eingearbeitet worden, es bedürften lediglich noch einzelne denkmalpflegerische Aspekte einer Überarbeitung. Mit dieser Arbeit sei mit den vorgesehenen Wohnungsgrößen die Zielgruppe klar angesprochen.

Das Konzept der Gewinner sieht inbesondere Wohnnutzung, bevorzugt in ‚kurfürstlichem Stil’ vor. Es widmet der Wiederherstellung des historischen Ensembles größte Aufmerksamkeit und hält sich mit, zeitgerechten Ergänzungen deutlich zurück. Es sieht einen » Kulturkeller «  für kleinere Veranstaltungen vor, eine öffentliche Erinnerungsstätte an die Geschichte des Dalberger Hofs im Untergeschoss des Hauptgebäudes sowie ein automatisiertes Parksystem. Wichtiger Bestandteil des Konzepts ist der Innenhof, der in einer » an barocken Vorbildern orientierten, modernen Formensprache «  als Ort der Ruhe für Bewohner wie Besucher gestaltet werden soll.

Oberbürgermeister Jens Beutel, Bürgermeister und Baudezernent Norbert Schüler, Liegenschaftsdezernent Franz Ringhoffer sowie Kulturdezernent Dr. h.c. Peter Krawietz freuten sich, dass nun für das Ensemble Dalberger Hof im Zentrum der Innenstadt eine adäquate Entwicklung und Nutzung möglich wird: „Der Gewinner ist Mainz. Für diese wichtige Entwicklungsmaßnahme ist ein Team gewonnen worden, das ein städtebaulich, architektonisch und wirtschaftlich überzeugendes Konzept vorlegt.“

Das Adelspalais Dalberger Hof vom Beginn des 18. Jahrhunderts in der Altstadt von Mainz stellt ein bedeutendes Beispiel der süddeutschen Barockarchitektur dar. Ab 1707 geplant und 1715 bis 1718 unter dem Steinmetzmeister Caspar Herwartel als Familienhof der Freiherren von Dalberg errichtet, hat das Ensemble über die Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte und zahlreichen Nutzungen erfahren.

Die Gebäudeanlage befindet sich im Eigentum der Stadt Mainz und ist seit der Gründung des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft Mainz im Jahr 1998 Teil des Sondervermögens dieses Eigenbetriebs. Zur Zeit sind dort noch mehrere städtische Dienststellen und das Peter-Cornelius-Konservatorium untergebracht. Da der Finanzbedarf für die dringend erforderliche Gesamtsanierung der Gebäudeteile von der Stadt Mainz derzeit nicht aufgebracht werden kann, beschloss der Rat der Stadt im Dezember 2005 die Durchführung eines Investorenwettbewerbs, um mit der Entwicklung, Aufwertung und denkmalgerechten Sanierung des Dalberger Hofs eine Aufwertung des Stadtzentrums zu erreichen.

Nachdem am 2. Februar 2007 das Preisgericht tagte und damit das eigentliche Wettbewerbsverfahren zum Dalberger Hof abgeschlossen war, hatten die beiden zweiten Preisträger in den vergangenen Wochen Gelegenheit, den Empfehlungen des Preisgerichts folgend ihre Entwürfe erneut zu überarbeiten. Ende April wurden die geänderten Entwürfe bei der Verwaltung eingereicht und dort nochmals einer eingehenden Überprüfung unterzogen. Von den sechs eingereichten Arbeiten wurden zwei jeweils mit dem zweiten Preis und eine Arbeit mit dem dritten Preis prämiert.

Noch im Verfahren waren die Beiträge der Arbeitsgemeinschaft der Mainzer Büros Franz Architekten und Klemme Architekten mit den Investoren Vivacon AG (Köln) in Arbeitsgemeinschaft mit der J. Molitor Immobilien GmbH aus Ingelheim, sowie die Arbeit des Architekturbüros Schmelz (Mainz) gemeinsam mit dem Architekturbüro Zwick (Berlin) und dem Investor Berner Group GmbH (Wiesbaden).

Um die Arbeiten im möglichst gleich besetzten Expertengremium nochmals beurteilen zu können, kam heute das Preisgericht nochmals zusammen, um eine Empfehlung auszusprechen. Letztlich entscheidend sind die dann folgenden Beschlüsse der städtischen Gremien.

15.07.2007 — Pressemitteilung der Stadt MainzWeiterlesen
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Klemme Architekten planen die Moguntia-Höfe

Die Baugenehmigung für das Projekt » Moguntia-Höfe «  wurde in der 39. KW 2006 erteilt. Die Mainzer Allgemeine Zeitung berichtete bereits am 23.11.2005 wie folgt: 140 Wohnungen auf neuen Moguntia Höfen – Tochter des Düsseldorfer Provinzial-Konzerns kauft Areal und sieht Investitionen von 25 Millionen Euro vor.

Das Moguntia-Gelände an der Unteren Zahlbacher Straße ist verkauft. Der bisherige Eigentümer des 10.000 Quadratmeter-Areals, Ralph Buchholz, und die Provinzial-Leben-Baubetreuungs-GmbH (PLB) in Düsseldorf haben am vergangenen Donnerstag einen Vertrag über den Kauf des Geländes unterzeichnet.

Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart, allerdings verriet PLB-Geschäftsführer Martin Hantel gestern, dass sein Unternehmen an dieser Stelle mit Investitionen von rund 25 Millionen Euro rechne, um aus dem Areal ein hochwertiges stadtnahes Wohngebiet mit 140 Einheiten zu entwickeln.

Nach wilden Spekulationen über Verkäufe an Bankenkonsortien könne er » endlich Fakten präsentieren « , sagte Hantel mit sichtlicher Genugtuung über das Geschäft. Schließlich hatte seine PLB unter anderem den Vorzug erhalten vor der stadtnahen Mainzer Aufbaugesellschaft, die auf dem Gelände unter anderem ein Boardinghaus für Beschäftigte der benachbarten Krankenhäuser und der Uni, ein Wohnprojekt für ältere Menschen sowie ein Pflegeheim vorgesehen hatte.

Noch offen sei, ob und zu welchen Anteilen die Wohnungen – vorgesehen in viergeschossiger Bebauung mit Staffelgeschoss – auf dem laut Hantel » fast schon parkähnlichen Gelände «  als Eigentumswohnungen oder Mietobjekte entstehen werden. Beides sei interessant, so könne die PLB selbst das Gelände als Bauträger für Eigentumswohnungen entwickeln. Es gebe aber auch Investoren, die Interesse am Erwerb von Mietwohnungen hätten, sagte Hantel der AZ.

Am Kauf und der bisherigen Planung unter dem Arbeitstitel » Moguntia-Höfe «  waren maßgeblich das Mainzer Architekturbüro Klemme und die Wormser Domicil Bau GmbH als Partner aus der Region beteiligt.

Sie sollen Pläne als Grundlage für den Bauantrag entwickeln, den Hantel Anfang 2006 stellen will. Er hofft auf einen Baubeginn » im Sommer nächsten Jahres « . Alle bisherigen Planungen fußten auf einer positiv beschiedenen Bauvoranfrage, so Architekt Dirk Klemme. Insofern seien weder mit Bauaufsicht noch mit Denkmalschutz Probleme zu erwarten.

» Der Turm gibt dem Projekt ein besonderes Gesicht und schreit gerade danach, darin Loftwohnungen zu bauen « , sagt Hantel zum unter Schutz stehenden Mahlturm der im Jahr 2000 aufgegebenen Gewürzmühle. Er sieht auch die Vermarktung als unproblematisch an. » Wir hätten uns noch drei Mahltürme gewünscht. «  Auch der von der Denkmalpflege geforderte Erhalt der Hofstruktur sei gesichert, zwei Höfe und – wenn machbar – ein zweiter Turm sollen gebaut werden. » Solche Vorlagen « , so Hantel, » nehmen wir gerne volley. « 

Vermarkten soll die Wiesbadener M+P Immobilien- und Projektgesellschaft mbH die Wohnungen. Dabei hält Daria Magel von M+P einen durchschnittlichen Quadratmeter-Preis von maximal 2150 Euro für realistisch.

Quelle: Mainzer Allgemeine Zeitung

05.11.2006 — Werner WenzelWeiterlesen